... auf Transparenz folgt Effizienz !

                                         Vorteile der Datenanalyse                                    

Alle hier aufgezeigten Beispiele können so oder in ähnlicher Form bei jedem beliebigen Hersteller/Anlage auch durch Bedienerfehler auftreten. Dort bleiben diese jedoch aufgrund der Intransparenz unentdeckt. Das führt zu einer weniger effektiv arbeitenden Solar- oder Heizungsanlage und erhöhter Beanspruchung der Stellglieder. Eine Datenanalyse deckt alles auf.

Bei anderen Herstellern müssen Sie auf die korrekte Funktion vertrauen, bei Solvis kann man diese beweisen.

                       Optimierung, auch an besonderen Einsatzorten...               

Die bislang interessanteste Auswertung neben den Ein- und Mehrfamilienhäusern, z.B. auf einem Hausboot 10/2015:

Hausboot mit SolvisMax 456 SÖ-NT BJ 2005 mit Solarunterstützung 2* Kollektor-Cala, wasserführendem Kaminofen und 2 Heizkreisen.



Zum Einsatz kommt die selbst entwicklete ParameterCheck-Software auf dem Laptop, in Kürze auch für Installateure verfügbar!



                                             Beispielübersicht                                                   

1. Energiekosten durch Zirkulation

2. Brennwerteffekt erhöhen durch eine Software-Optimierung

3. Energieeinsparung sichtbar, vor und nach der Optimierung.

4. Solarpumpendrehzahleinstellung nicht gemäß Herstellervorgaben.

5. Solarertrag bei geschlossener Wolkendecke ab unter 40 Grad                   Kollektortemperatur.

6. Heizkreisregelungen vor und nach der Optimierung.

7. Ost-Westdachkollektoren nach der Optimierung.

8. Erd-Wärmepumpentemperaturspreizung.

9. Erd-Wärmepumpenleistung bei Frost -15 Grad C

10. Erd-Wärmepumpen solare Soleanhebung b.Solarüberschuss

11. Wärmebereitstellung im Pufferspeicher optimieren

12. Brenneranforderung reduzieren


1. Energiekosten durch ungünstige Zirkulationseinstellungen.                

Der Zirkulationsenergiebedarf kann einen erheblichen Teil der Jahresenergiekosten verursachen. In der gezeigten Grafik bilden die einzelnen Signale die Basis für eine aufwendige Kostenberechnung unter Einbeziehung der WW-Solltemperatur und Zirkulations-Solltemperatur. Das gezeigte Beispiel, für eine nicht an den Bedarf angepasste Zirkulation, verursacht Energiekosten in Höhe von 635 Euro pro Jahr. Berücksichtigt wurden nur Tage, an denen eine Brenneranforderung stattfand, d.h. Sommertage mit genügend Solarenergie bleiben außen vor.  Auffallend ist, dass die aktive Zirkulation eine erhebliche Absenkung der Pufferspeichertemperatur zur Folge hat. Dieses Gebäude hat eine leistungsstarke Zirkulationspumpe mit einem verzweigten Zirkulationsnetz. Eine Einsparung von mehr als 50% ist mit der Optimierung leicht möglich.

Klick auf die Grafik zur Großansicht



2. Eine Software-Optimierung erhöht den Brennwerteffekt:                        

Von einem Brennwerteffekt spricht man, sobald die Abgastemperatur durch die enthaltene Restwärmeabgabe an das Heizsystem bei Gas auf unter 57 Grad und bei Öl unter 48 Grad Celsius abgekühlt wird und sich Kondenswassser bildet.  Solvis hat diese Anforderung gelöst, indem von der Brennkammer (Oberer Bereich im Foto) die Abgase in den unteren Bereich geführt werden und dort die Alugussstäbe die Wärme nach außen in den Pufferspeicherspeicher abführen.

Zu einer effektiv arbeitenden Heizungsanlage gehört demnach auch die Abstimmung des Wärmeverteilungssystems (Heizkörperkreislauf). Eine Datenauswertung gibt Aufschluss darüber, ob weitere Maßnahmen durch den Installateur erforderlich sind.

3. Energieeinsparung nach der Optimierung sofort sichtbar:                     

Bei vergleichbaren Außentemperaturen (schwarz) sind nach der Optimierung (grün) gegenüber vor der Optimierung (rot) Einsparbeweise ohne Komfortverzicht zu erkennen:

  1. Im Pufferspeicher wird jetzt eine niedrigere Temperatur bevorratet (S01 Differenz von oberen roten Temperaturlinie zur oberen grünen Temperaturlinie).
  2. Die Heizkreisvorlauftemperatur bleibt konstant geregelt, keine Temperaturspitzen nach oben oder unten (S12 rote Spitzen zwischen 30 bis 53 Grad, 4-5 mal täglich).
  3. Die Heizkreisvorlauftemperatur ist etwa gleich, kein Komfortverzicht !
  4. Der Brenneranforderung in der höchsten Leistungsstufe (rote Balken, obere Reihe) wird nur noch kurz angefordert (grüne Erhebung kurz nach 4:00 Uhr).
  5. Der Brenner taktet weniger, längere Laufzeit auf kleinster Leistungsstufe (grüner Balken unten). Geringere Abgastemperaturen, höherer Wirkungsgrad.          Brennerlaufzeit-Großformat         Gesamtansicht-Großformat
 

4. Solarpumpendrehzahl nicht gem. Vorgaben eingestellt:                      

Aufgrund einer ungünstigen Solarpumpendrehzahleinstellung, welche nicht den Herstellervorgaben entspricht, erreicht der Kollektor z.B. am 25.12.2009 zwischen 14:15 Uhr und 15:30 Uhr über 70 Grad, die nicht in den Pufferspeicher abgeführt werden.  Auswirkung: Weniger Solarertrag im Winter und bei leicht bewölkten Himmel. Eine kleine Softwareveränderung bringt Abhilfe.                                                                                          Großformat hier


5. Solarertrag ab unter 40 Grad Kollektortemperatur:                                     

Bei geschlossener Wolkendecke ist es möglich, einen permanenten Solarertrag schon unter 40 Grad Kollektortemperatur zu erzielen. In dieser Grafik ist erkennbar, dass die Solarpumpe auf kleinster Drehzahl bis 13:00 Uhr schon ab 35 Grad Solarvorlauftemperatur 5 Grad Delta T bei ca. 100 l/h im Pufferspeicher eingespeist werden.  Voraussetzung bei Modernisierung gem. Vorgaben: Gut gespülte Heizkreise und eine optimierte Softwareeinstellung. Die Solarpumpe startet dann bis zu 2 Stunden früher.                       Großformat


6. Heizkreisregelungen im Vergleich:                                                          

Die unten links dargestellte Grafik zeigt die Regelung von 2 Heizkreisen einer nicht optimierten Anlage:  HK1 Fußbodenheizung (grün), HK2 Radiatorenheizung (rot). Die senkrechten Balken (hellgrün/dunkelgrün) zeigen die überhöhte Aktivität der Stellglieder, die versuchen die Heizkreis-Temperatur konstant zu halten (rote zick-zack Linie). Mit leicht veränderten Softwareeinstellungen ist das zu beheben. Die 2 blauen oberen Linien zeigen eine zuvor erfolgte Energieeinspeisung durch einen Kaminofen, weshalb im dargestellten Zeitraum keine Brennernachheizung erforderlich ist.

Die rechte Grafik zeigt bei einer optimierten Anlage eine Heizkreisregelung, dessen Temperatur im Idealfall (rot) dann relativ konstant waagerecht verläuft. Die Stellglieder (grüne senkrechte Striche unten), zeigen nur wenige Aktivitäten, die länger als 1 Minute dauern. Die obere blaue Linie zeigt die Temperaturschwankung des Heizungspufferspeichers oben, was durch normale Brennernachheizung verursacht wird. Die Nachheizung wirkt sich auf die Vorlauftemperatur aus, und wird automatisch ausgeregelt.

              Heizkreis vor Optimierung                     Heizkreis nach Optimierung

7. Solarleistungszuwachs in kW nach der Optimierung:                             

Bei dieser Ost-Westdachsolaranlage konnte durch die Optimierung gemeinsam mit empfohlenen Maßnahmen für den Installateur mehr als eine Solarleistungsverdoppeltung erzielt werden. Die Mehrleistung ist farblich grün gefüllt. Dargestellt ist der 25.04.2010 und der 09.05.2011

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8. Wärmepumpe: Sole-Temperaturspreizungsmessung:                           

Die Temperaturspreizung des Solevorlaufs, -rücklaufs muss innerhalb der vom Hersteller festgelegten Grenzen verlaufen, um eine punktuelle Auskühlung im Boden zu verhindern. Diese Prüfung gehört auch zu den Wartungsarbeiten des Installateurs.

Mit einer Datenanalyse ist eine Beurteilung der Soletemperturveränderung möglich und es können rechtzeitig nötige Gegenmaßnahmen erkannt, sowie die letzten 24 Monate ausgewertet werden.

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9. Erd-Wärmepumpenleistung bei Frost von -15 Grad Celisus                     

Wie genau der ermittelte Wärmebedarf eines Gebäudes berechnet und die dazu geeignete Wärmepumpe dimensioniert wurde zeigt sich an diesem Beispiel:
Die Erd-Wärmepumpe deckt bei extrem starken Frost den Wärmebedarf zu 100% ab, ohne dass ein E-Heizstab aktiviert wird, welcher im Bedarfsfall automatisch angefordert wird.

 



10. Erd-Wärmepumpe: Solare Soleanhebung bei Solarüberschuss             
 
Die Funktion der Solarüberschussrückführung aus dem Pufferspeicher in die Sole beweist dieses Diagramm: Die Solepumpe (roter Balken) führt solange die im Sommer nicht benötigte Solarwärme in die Sole ab, bis bestimmte Pufferspeichertemperaturen unterschritten werden.
Diesen Abschaltpunkt der Solepumpe gilt es zu optimieren, damit noch ein gewisser Anteil an Solarwärme im Pufferspeicher verbleibt.



11. Pufferspeichertemperaturen und Brenneranforderung vor und nach der Optimierung
Die Brenneranforderung >5kW (rote Striche unten) konnte durch die Absenkung der Pufferspeichertemperatur S01 (rot oben) erheblich reduziert werden. So wird Energieeinsparung ohne Komfortverzicht sofort sichtbar und müssen nicht erst auf die nächste Gas-/Ölrechnung warten. Die Außentemperaturen sind jeweils etwa gleich.


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12. Brenneranforderungsoptimierung                                                            
Die 10kW Brennerstufe 1 ist bie diesem Geböäude bei -12Grad Außentemperatur ausreichend. Eine 14kW Brennerstufe 2 und wird nur noch nach der Umschaltung auf den Tagbetrieb kurzzeitig benötigt (Rote Balken unten). Diese Optimierung senkt die Abgastemperatur und die Brennertaktung.
 
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letzte Aktualisierung: 24.05.18