... auf Transparenz folgt Effizienz !

Die 5. Jahreswartung   12/2014                                                                 

Wie schon bei den Wartungen zuvor, mussten keine außerplanmäßigen Ersatzteile eingebaut werden. Brennerstörungen sind noch nie vorgekommen.

Die Brennkammer zeigt seit der letzten Wartung 2013 nur minimale Staubablagerungen durch die Ölverbrennung. Das garantiert eine perfekte Wärmeübertragung und geringe Abgastemperaturen. Damit ist die Vorraussetzung für einen stetigen Betrieb im Brennwertbereich (Abgaskondensation) gegeben.

Vor einigen Jahren wurde die
Öl-Brennerdüse durch eine kleinere ersetzt, da ich eine Brennerleistung von 10kW bis 14kW wünschte.
Nach 900 Betriebsstunden sieht die Öldüse auch 12/2014 aus, als wäre sie nur kurz in Betrieb gewesen.
Dank der Softwareoptimierung sind nur 1,1% (38 Std)
in Leistungsstufe 2 (14kW) von 3516 Brennerbetriebsstunden (10kW) erforderlich.
Kommentar des Installateurs: Der Zustand entspricht dem von Gasbrennern.
Alle Fotos sind direkt nach dem Ausbau im ungereinigten Zustand entstanden.


 

Die eine Zündelektrode zeigt nach rund 18.000 Brennerstarts in 2 Jahren kaum Verschleiß.


Alle abgebildeten Teile sind noch seit der Inebtriebnahme 2008 in Betrieb, mit Ausnahme der Öldüse und der einmal in 2012 ersetzten Zündelektrode.

Die 4. Jahreswartung am 15.10.2013                                                           

Die Wartung wurde gemäß den Wartungsvorschriften durchgeführt. Der Zeitaufwand betrug ca. 2-3 Stunden. Es haben sich keinerlei ungeplante Arbeiten ergeben. Ersatzteile waren nicht erforderlich. Die Solarflüssigkeit ist überprüft worden und erfüllt die Frostschutzanforderungen, ist klar, nicht verfärbt und fast geruchlos.

Abgasverluste lediglich 1% dank Optimierung, mehr Abgas-Effizienz geht nicht !

Eine am 09.11.2013 von der Schornsteinfegermeisterin durchgeführte Messung gem. BIMSchV bescheinigt einen Abgasverlust von lediglich 1% bei voller Öl-Brennerleistungsstufe und 45 Grad Celsius Abgastemperatur bei 60 Grad Pufferspeichertemperatur an S01. Diese hervorragenden Werte sind auch der Softwareoptimierung mit reduzierten Zieltemperatur des Pufferspeichers im Bereich des Abgaswärmetauschers und einem durchgeführten hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage zurückzuführen.    BIMSchV-Messprotokoll 2013

Öl-Brennerwartung:

Es gibt nur Gutes zu berichten: Nach dem Ausbau des ca. 20kg schweren Brenners (inkl. Aller Module wie Gebläse, Pumpe, Steuerung) war der Zugang zur Brennkammer (oben) und Abgaswärmetauschers (unten) frei.

Dank der Tankreinigung vor der Anlageninstallation 2008, des schwefelarmen Heizöls und korrekter Brennereinstellung, sind nur minimale Ablagerungen im Brennraum trocken und leicht abzubürsten.

Vor der Reinigung


Nach der Reinigung


Neuzustand 2008:


Abgaswärmetauscher vor der Reinigung 2009

Brennerdüsenstock vor der Reinigung 2009

Solaranlagen Wartung:

  • U.a. der PH-Wert und die Frostschutzgrenze messen –23 Grad Celsius. Die Solarflüssigkeit hat spezielle Eigenschaften, die bei Unterschreitung der Frostschutzgrenze lediglich einen Kristallbrei bilden, der den Kollektorschutz zuverlässig gewährleistet.
  • Solarfilter wechseln und Solaranlage noch entlüften. Dazu werden wechselweise die Kollektoren und der Solarwärmetauscher für ca. 30 Minuten gespült.

Speicherwartung:

  • Lediglich entlüften. Dies sollte in Eigenregie 2-4 mal jährlich erfolgen, da es das Solar-Speichervolumen reduziert in Extremfällen auch das Warmwasser zu starken Temperaturschwankungen führt.
  • Zum Entlüften einfach den oberen Deckel anheben und unter der ersten Wärmedämmschicht das Entlüftungsventil öffnen, bis Wasser austritt. Bitte die Bedienungsanleitung beachten, es besteht eine Verbrühungsgefahr am Auslass !
  • Es gibt noch eine weitere Entlüftungsmöglichkeit, vorne am Speicher, oberhalb vom Solarausdehnungsgefäß. Da dort jedoch immer Wasser im Anschlussrohr steht, und dies bei der Entlüftung zunächst entnommen wird, bevorzuge ich die Entlüftung oben am Speicher.

Entlüftung oben 

Control2 Steuerung:

  • Softwareupdate:

Bestehen Sie bei der Wartung auf die aktuelle Softwareversion. Derzeit: 131/N116. Dafür sind maximal 5 Minuten zu veranschlagen.

  • Micro-SD-Karte aufräumen:

Dazu die SD-Karte im Menü: Speicherkarte deaktivieren und komplett auf den PC kopieren. Anschließend auf der Speicherkarte nur die Dateien mit dem Namen: „so...txt“ löschen. Ab der Softwareversion 131 können 1GB SD-Karten verwaltet werden, das bedeutet einen Speicherzeitraum von 8 Betriebsjahren.


Letzte Aktualisierung:24.05.2018